Projekte
Aktuelle Projekte der Arbeitsgruppe Agile Knowledge Engineering and Semantic Web
LOD2
Ziel des mit 6,5 Mio. EUR geförderten EU-Verbundprojektes ist es, das auf Linked Open Data (LOD) basierende Web der Daten allumfassend zu verwirklichen und das Web, wie wir es heute kennen, entscheidend zu verbessern. Hierbei werden u.a. folgende Herausforderungen angegangen:
- Verbesserung der Kohärenz und Qualität der im Web veröffentlichten Daten,
- Steigerung der Skalierbarkeit- und Suchgeschwindigkeit in Web-Daten,
- Entwicklung vertrauenswürdiger Mechanismen zur Kennzeichnung und Nachverfolgung der Herkunft von Daten im Web,
- Realisierung intuitiver Editier-, Such- und Explorationsdienste für Endanwender.
Das Projekt LOD2 – Creating Knowledge out of Interlinked Data widmet sich sowohl technischen als auch wirtschaftlichen und sozialen Aspekten. Es werden neben der Erarbeitung theoretischer Erkenntnisse verschiedene Prototypen entwickelt und in konkreten Anwendungsfällen aus dem Bereich Media & Publishing, Enterprise Data Web und eGovernment getestet. So soll das Linked Data Paradigma z.B. helfen mittels eines Daten-Intranets heterogene Informationssystemlandschaften in großen Unternehmen kosteneffizienter zu vernetzen. Im Bereich öffentlicher Verwaltungen und der Transparenz von Regierungsarbeit, wird LOD2 ein Netzwerk europäischer Datenbibliotheken etablieren, um öffentliche Daten leichter für Bürger zugänglich und wiederverwendbar zu machen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite
http://www.lod2.eu
LATC
Forscher des Instituts für Angewandte Informatik der Universität Leipzig sind an einem neuen, internationalen Projekt zur vereinfachten Erstellung sogenannter verlinkter Daten (Linked Data) im Internet beteiligt. Ziel der mit rund 1.1 Mio EUR geförderten Unterstützungsmaßnahme des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms ist es, Linked Open Data (LOD) auf einfache Weise zu produzieren und zu konsumieren. Beim Projekt LOD Around-the-Clock (LATC) arbeiten führende Forscher aus dem Semantic Web Bereich mit Praktikern zusammen, um das Web verlinkter Daten – die derzeit größte vorhandene Quelle von praxisbezogenen aktuellen Daten vielfältiger Wissensgebiete – noch effektiver nutzen zu können. Koordiniert wird das Projekt von der an der Universität von Galway in Irland ansässigen Forschungseinrichtung „Digital Enterprise Research Institute (DERI)“. Neben den irischen und den Leipziger Forschern sind an LATC Wissenschaftler und Praktiker der Vrije Universiteit Amsterdam, der Freien Universität Berlin sowie der Talis Ltd in Großbritannien beteiligt. Sie werden in den nächsten zwei Jahren Beschäftigte aus verschiedenen Institutionen und Unternehmen bei der Nutzung und Veröffentlichung von Linked Open Data im Web unterstützen. Die Wissenschaftler der Universität Leipzig tragen insbesondere dazu bei, die Qualität von Verknüpfungen zwischen Wissensbasen zu erhöhen. Zudem publizieren sie weitere Wissensbasen, zum Beispiel im Bereich eGovernment.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite
http://latc-project.eu
SCMS
Das mit 1.5 Mio EUR geförderte Eurostars-Projekt „Semantic Content Management Systems“ (SCMS) läuft seit Januar 2010 mit einer Förderzeit von drei Jahren. Hinter dem Projekt steht die These, dass die kritische Aufgabe, unerschöpfliche Wissensschätze und die Flut an Informationen zu beherrschen, immer schwieriger für Unternehmen wird. Um dieses Problem zu überwinden, führt SCMS in Enterprise Content Management Systeme (CMS) semantische Verfahren sowie Verfahren der Wissensextraktion und der kollaborativen Pflege und Optimierung von Wissen ein. Konkretes Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erweiterung von Techniken der Wissensextraktion, -verbesserung und -speicherung, die es den Unternehmen ermöglichen, auf den Wissensreichtum in der LOD-Cloud aus ihren CMS heraus zuzugreifen. Die fünf Projektpartner stellen Werkzeuge für die Wissensextraktion (
FOX), die Verknüpfung (
LIMES) und Verbesserung (
OntoWiki), die effiziente Datenspeicherung und -manipulation (
OpenLink Software) sowie Enterprise Content Management Systeme (
punkt. netServices) zur Verfügung. Auf Basis der Partnerwerkzeuge integriert SCMS diese Bausteine zu produktreifen Software-Lösungen und nutzt diese Lösungen in realen Anwendungsfällen im Energie- und Tourismussektor. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Dr. Axel Ngonga.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch auf der Projektseite
http://www.scms.eu
OntoWiki
This project prepares and starts the commercial exploitation of the semantic collaboration software OntoWiki in the three different target markets Enterprise Knowledge Management, semantically enhanced content management for E-Learning and E-Tourism. OntoWiki is a comprehensive semantic collaboration platform. OntoWiki is open-source software and a Web application, which can be installed at any Web space and accessed by an ordinary Web browser. OntoWiki facilitates the visual presentation of a knowledge base as an information map, with different views on instance data. It enables intuitive authoring of semantic content, with an inline editing mode for editing semantic content, similar to WYSIWIG for text documents. OntoWiki is developed at Universität Leipzig and has a large and active user base. Within the course of the project OntoWiki will be further developed and adopted to the needs of the SME participants for exploitation of OntoWiki in the prospective target markets.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite
http://www.ontowiki.eu
Aktuelle Projekte der Arbeitsgruppe Service Science and Technology
Ansprechpartner / Kontakt: Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Service Science and Technology am InfAI
Arbeitsgruppe Service Science and Technology an der Abteilung Betriebliche Informationssysteme (BIS) am Institut für Informatik der Universität Leipzig
EUMONIS

Über einen Zeitraum von vier Jahren soll sich das Forschungsprojekt der Frage widmen, wie die Verfügbarkeit und Effizienz der Anlagen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien verbessert werden kann. Dabei liegt der Fokus auf der Gestaltung und Realisierung von Konzepten für den zukünftigen Betrieb solcher Anlagen.
Umgesetzt wird es von einem Konsortium, das sich aus Partnern der Windenergiebranche, der Solarenergiebranche, der Bioenergiebranche, der Automatisierungstechnik, Softwareentwicklern, Forschungsinstitutionen und Multiplikatoren zusammensetzt. Sie alle wirken an der Entwicklung einer geeigneten IT-Plattform mit und entwickeln auf diese Weise Geschäftsmodelle für das zukünftige Zusammenwirken der Stromproduzenten.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite
http://www.eumonis.org/
SimProgno

Ein kritisches Problem für Online-Händler bei der Steuerung komplexer E-Commerce-Systeme besteht in der Abschätzung wirtschaftlicher und technischer Entscheidungswirkungen. Häufig müssen innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen gefällt werden, die durch vielfältige Wirkungsbeziehungen weitreichende Auswirkungen auf erfolgswirtschaftliche Kennzahlen wie Umsatz und Kosten haben, aber für den Shop Manager schwer abschätzbar sind. Im kürzlich gestarteten Forschungsprojekt "Sim Progno" wird diese
Problemstellung untersucht und nach geeigneten Lösungsansätzen zur simulativen Prognose von Entscheidungen gesucht. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Forschungsförderprogramm IKT2020 bis zum Jahr 2012 gefördert.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite
http://www.simprogno.de/
ART-e-FACT

Die Vermarktung von Kulturgütern findet in der digitalen Welt statt, ohne dass dafür definierte Prozesse und deren technische Realisierung in Anwendungen und Schnittstellen existieren. Eine Herausforderung bei der Bedienung dieses Marktes ist die Tatsache, dass viele der Marktteilnehmer Klein- und Kleinstunternehmen sind, die derlei Prozessdefinitionen und Implementierungen für ein branchenweites Informations- und Wissensmanagement nicht alleine initiieren können. Der Bedarf für eine medienbruch-freie Artefaktverwaltung als Basis der informationstechnischen Unterstützung im Markt ist aber durch die Vielzahl der Marktteilnehmer sehr hoch und wird durch die jährliche Höhe der nicht zugeordneten Vergütung an Urheber deutlich belegt.
Das Projekt adressiert dieses Problem, indem durch den Einsatz moderner Technologien ein Artefaktmanagement ermöglicht und der Datenfluss zwischen den Marktteilnehmern gewährleistet wird. Als Artefakte werden die gehandelten Einheiten wie zum Beispiel ein Musiktitel bezeichnet. Diese Artefakte haben Information, die für die Zuordnung, Warenwirtschaft und Vermarktung wichtig sind. Dies sind die Metadaten.
Ob es notwendig ist, weitere Artefakte zu identifizieren und wenn welche ist Teil der Forschungsarbeit. Dies können in diesem Prozess notwendige Einzeleinheiten sein. Zum Beispiel der ausübende Künstler, der wiederum auch alleine agieren kann, unabhängig vom Lied. Zum Beispiel Künstlerfotos oder CDs.
Aus Insellösungen und der analogen Administration von Firmen entsteht eine digitale, integrierte Lösung. Kurzfristig wird eine effiziente Warenwirtschaft für den speziellen Markt der Musikindustrie ermöglicht. Langfristig kann eine Entwicklung von integrierten Anwendungen erfolgen, die den spezielleren Bedürfnissen der Kreativbranche Rechnung trägt. Damit wird der globale Markt mit seiner Geschwindigkeit, Komplexität und Unberechenbarkeit beherrschbarer und sichert so die Zukunftsfähigkeit der unabhängigen Musikwirtschaft bzw. der Kreativwirtschaft im Allgemeinen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in Kürze unter
http://artefact.uni-leipzig.de/.
Aktuelle Projekte des Forschungsbereichs Applied Software Engineering
Ansprechpartner / Kontakt:
Andreas Heinecke
ProBaTe.Web
Software zu testen erzeugt einen hohen Aufwand und ist somit für einen erheblichen Teil der Entwicklungskosten verantwortlich. Der Softwaretest ist die zentrale Maßnahme zur Beurteilung der Qualität einer Software. Je nach Qualitätsanforderungen an eine Software kann der Testaufwand 30% – 60% der Entwicklungskosten betragen. Der Einsatz von Maßnahmen zur Reduzierung der Testaufwände bei gleichbleibender oder steigender Softwarequalität kann deshalb zu massiven Effizienzsteigerungen in Softwareprojekten führen. Eine solche Maßnahme entwickeln wir in unserem Forschungsprojekt „ProBaTe.Web“.
Mit dem Projekt „ProBaTe.Web“ soll ein Testwerkzeug entwickelt werden, das die Generierung und automatisierte Ausführung von Testfällen für Web-Anwendungen ermöglicht. Dabei werden die Testfälle aus der Spezifikation, insbesondere den Geschäftsprozessmodellen, abgeleitet und in ein Test-Framework übertragen, welches die Ausführung und Auswertung der Testfälle übernimmt.
Dieses Projekt wird gemeinsam mit einem Wirtschaftspartner, der
Softwareforen Leipzig GmbH, bearbeitet.
Projekte der Arbeitsgruppe Multimedia Technologies
Ansprechpartner / Kontakt: Dr. Andrej Werner (E-mail: awerner@infai.org) der Arbeitsgruppe Multimedia Technologies am InfAI
Independet JPEG Group
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite der Independet JPEG-Group ...
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Guido Vollbeding
E-Mail: vollbeding@infai.org
Gestensteuerung in der Medizintechnik
In diesem Projekt wurden Anwendungsszenarien für die Gestensteuerung an den Schnittstellen Arzt – Patientgespräch und Arzt – operative Patientenversorgung untersucht. Aus Basis der Hardware Microsoft Kinect wurden verschiedene prototypische Softwarelösungen entwickelt.
Zum Thema gestengesteuerte Navigation in 3D-Modellen am Beispiel des menschlichen Schädels kann dieses Video angeschaut werden.
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de / awerner@infai.org
Projekte der Forschungsgruppe Smart Energy IT Systems
Ansprechpartner / Kontakt: Dr. Andrej Werner (E-mail: awerner@infai.org) der Arbeitsgruppe Smart Energy IT Systems am InfAI
Management-Cockpit für Regenerative Energien (REMC)
((
http://www.infai.org/remc) Projekt COCKPIT FÜR 10.000 ENERGIEERZEUGER)
Forschungsthema:
Automatisierte Leistungssicherung in einem Netz tausend dezentraler Energieerzeuger mit Hilfe eines IKT-Cockpitansatzes basierend auf dem Konzept des Lieferkettenmanagements / Automated performance assurance in a network of one thousand decentrally organized small power suppliers realized by an ICT cockpit approach based on the Supply Chain Management concept
Kurzbeschreibung des Forschungsprojektes:
Das Verbundvorhaben zwischen dem Deutschen Biomasseforschungszentrum gGmbH (DBFZ) und dem Institut für Angewandte Informatik e.V. (Inf AI) hat zum Ziel, ein IKT-System für die automatisierte Leistungssicherung im Smart Grid zu entwickeln. Das Regenerative Energien-Management Cockpit (REMC) schafft hierbei eine höchstmögliche Informationstransparenz zwischen Windkraft-, Photovoltaik- und Bioenergieanlagen und einem virtuellen Kraftwerk in einem Wertschöpfungsnetzwerk tausender dezentraler Energie-Erzeuger.
Das interdisziplinäre Forschungsteam bearbeitet das Projekt innerhalb der nächsten zwei Jahre mit dem Ziel, einen Cockpit-Prototypen zu realisieren, im Rahmen eines Feldtests mit simulierten und realen Erzeugern zu evaluieren. Darüber hinaus ist das Forscherteam bestrebt, die Diffusion der konzeptionellen Grundlagen für den Cockpitansatz in Form von Publikationen parallel zum Projekt voranzutreiben. Das Forschungsvorhaben wird aus Drittmittel (Drittmittelgeber: Sächsische Aufbaubank (SAB) finanziert.
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de / awerner@infai.org
Projekte der Forschungsgruppe Business Process Engineering and Management
Ansprechpartner / Kontakt: Dr. Andrej Werner (E-mail: awerner@infai.org) der Arbeitsgruppe Business Process Engineering and Management am InfAI
Projekte der Arbeitsgruppe E-Commerce
Smarter Shopping (SmSh)
((
http://www.infai.org/smsh) Cross-Online-Shop Recommender System)
Forschungsthema: Smarter Shopping – Verbesserung der Kundenansprache auf Basis Shop-übergreifender Datenanalysen. / „Smarter Shopping“ – Improve customer approach based on cross-online-shop data analysis.
Kurzbeschreibung des Forschungsprojektes:
SmSh (Smarter Shopping) zielt auf eine Optimierung der in Newslettern versandten Werbung. An vorhandenen Verkaufszahlen des Projektpartners Andasa Gmb H werden verschiedene Datamining Methoden zur Personalisierung der Newsletter getestet. Zum einen wird ein Clusterverfahren entwickelt, welches an die Kunden anhand ihrer bisher getätigten Einkäufe in verschiedene Gruppen einteilt, um darüber für den Kunden interessante Angebote zu erstellen. Ein weiterer verfolgter Ansatz ist die Nutzung Bayes’scher Netze, um über bedingte Wahrscheinlichkeiten, dass Kaufverhalten der Kunden allgemein und individuell zu analysieren. Abschließend werden verschiedene Newsletter Optimierungen und Personalisierungen über ein A / B- Testing mit Unterstützung der Andasa Gmb H durchgeführt und ausgewertet, um die Annahmen aus den Analysen zu verifizieren. Das Forschungsvorhaben wird aus Drittmittel (Drittmittelgeber: Sächsische Aufbaubank (SAB) finanziert.
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de / awerner@infai.org
Projekte der Arbeitsgruppe Collaborative Information Modeling
Gesture-based Information Modeling
Das Forschungsprojekt Gesture-based Information Modeling(GIM) verfolgt das Ziel, Erkenntnisse über eine gestenbasierte Informationsmodellierung zu gewinnen und Instrumente für eine mittels Gesten gesteuerte Modellierung unterschiedlichster Informationsmodelle zu entwickeln. Anwendungsfelder können z.B. Workshops oder Arbeitsgruppentreffen sein, wo man mit mehreren Personen gemeinsam an einem Geschäftsprozess- oder Architekturmodell kreativ zusammenarbeit und modelliert. In einer aktuellen Kooperation mit Studenten der HTWK Leipzig wird die Modellierungskomponente der OpenModeling~Platform für das Modellieren mit Gesten auf Basis der Hardware-Komponente Microsoft Kinect angepasst und mit einem Praxispartner erprobt.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der
Projektseite des GIM-Teams ...
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de / awerner@infai.org
Kollaborative webbasierte Plattform für die Informationsmodellierung
Projekt: OpenModeling~Platform Community
http://openmodelingplatform.org
Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, Erkenntnisse über das kollaborative Modellieren unterschiedlichster Informationsmodelle in und durch domänenspezifsiche Communities zu gewinnen. Hierbei sollen die zwei zentralen Thesen, (1) schnellere und kostengünstigere Modellierungsergebnisse durch Communities als im klassischen Berater-/ Unternehmensansatz bzw. Groupware-Ansatz und (2) schnellere qualitativ hochwertige Modellierungsergebnisse gegenüber dem klassischen Ansatz, untersucht werden. Informationsmodelle werden in einem zentralen Modellrepository gespeichert und können durch den Ersteller nur für einzelne Mitgleider oder allen Plattformmitgliedern veröffentlicht werden. Der webbasierte Modelleditor unterstützt die verschiedensten klassischen Modelltypen wie EPK, BPMN (1.X bis 2.0), UML, Petrinetze, Workflownetze, BPEL, Value Chain Diagramm, Process Landscape Diagramm oder Event-Cause-Diagramme, aber auch neue und eigenentwickelte Diagrammtypen wie Value System Diagramm, Service System Diagramm oder Business Service System Diagramm. Das Entwickeln und Erproben neuer Modellierungsnotationen wird durch OpenModeling~Platform unterstützt und gefördert.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der
Projektseite der Open~Modeling Community...
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de / awerner@infai.org
Projekte der Arbeitsgruppe Überbetriebliches Prozessmanagement für Value Systems / Value Nets
Cloud Services für Energiewertschöpfungsnetze
Das Forschungsprojekt CS4E verfolgt das Ziel, Erkenntnisse über Cloud Services Angebote für die neu entstandenen bzw. neu entstehenden Energiewertschöpfungsnetzwerke zu gewinnen und Instrumente für die Gestaltung, Entwicklung, Implementierung und den Betrieb elektronischer Services zu entwickeln.
Hierzu wird der im VCC-Projekt entwickelte cockpitbasierte Ansatz auf das Themenfeld des Smart Metering Management in überbetrieblichen Wertschöpfungsnetzwerken übertragen und untersucht.
In einer aktuellen Kooperation mit der
SAP AG und dem
Hasso-Plattner-Institut (HPI) an der Universität Potsdam wird auf Basis einer Implementierung mit
SAP Business by Design das Thema erprobt und prototypisch umgesetzt.
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de / awerner@infai.org
Value Chain Cockpit
BMBF-Projekt: Value Chain Cockpit (VCC)
Die Partner BI Business Intelligence GmbH (
http://www.bi-web.de) (Leipzig), der CRM-Spezialist bowi GmbH (
http://www.bowi.de) (Landau), der SCM-Spezialist SALT Solutions GmbH (
http://www.salt-solutions.de) (Würzburg) und das InfAI entwickeln gemeinsam ein softwaregestütztes Management-Cockpit (Value Chain Cockpit – VCC), das die Transparenz kunden- und lieferantenbezogener überbetrieblicher Prozesse in Wertschöpfungssystemen verbessert. Dazu werden Informationen aus Supply Chain Management (SCM) und Customer Relationship Management (CRM) analog der integrierten Anwendungssysteme im Unternehmen (Enterprise Resource Planning – ERP) zusammengeführt und für alle Netzwerkpartner visualisiert. Die am Wertschöpfungssystem beteiligten Unternehmen sollen schneller bessere Entscheidungen treffen können, z.B. kann bei Engpässen in der Produktion sowie Kenntnis von Kundenprofil und -historie die Zuteilung der knappen Erzeugnisse an den/die wichtigsten Kunden erfolgen. Die konfigurierbaren Komponenten des Cockpits unterstützen den individuellen Informationsbedarf der Netzwerkakteure. Ferner wird die
prototypische Softwarelösung in einem eigens dafür am InfAI errichteten Demonstrations- und Innovationslabor anhand der mit den Praxispartnern entwickelten Anwendungsszenarien erprobt und interessierten Unternehmen demonstriert.
Die Verwertung der Projektergebnisse erfolgt bereits durch die Projektpartner, wie z.B.
SALT Solutions Value Chain Cockpit oder
BOWI Partnernetzwerk Forschung.
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de
Business Process Management Systems Lab
Projekt: BPM-Systems Lab
Das Labor für Business Process Management Systeme (BPMS-Lab) beschäftigt sich mit Konzepten des Business Process Management und deren Unterstützung bzw. Umsetzung durch verschiedene IKT-gestützte BPM-Systeme. Das Lab stellt eine Umgebung für Studenten, Mitarbeitern und Praxispartnern bereit, in der die vielfältigsten Szenarien zur Anwendung der neuesten Konzepte, Techniken und Informationstechnologien aus der Domäne Business Process Management aufgebaut, untersucht und demonstriert werden. Das Lab wurde von Dr. Andrej Werner aufgebaut und auch aktuell betreut.
Im Wintersemester 2010–11 kam das BPMS-Lab im Rahmen des Business Process Management Seminars der Universität Leipzig (Master of Science Wirtschaftsinformatik) erstmalig zum Einsatz. Die Studenten setzten das Anwendungsszenario Reisekostenabrechnungsprozess mit verschiedenen BPM-Systemen (z.B.
Serena Business Mashup Manager oder
Oracle BPM Suite ) prototypisch im Labor um und konnten so Erkenntisse zum Implementierungsvorgehen aber auch zur Architektur dieser BPM-Systeme gewinnen. Im Sommersemester 2012 liegt der Schwerpunkt der Übung zum BPM-Seminars auf der kolumbianischen BPM-Systemplattform
BizAgi, auf der die Studenten das Anwendungsszenario Reisekostenabrechnungsprozess implementieren.
Als weiteres Highlight bietet das BPMS-Lab einen Werkzeugkoffer für die Offline Prozessmodellierung an. In Workshop können Prozesse ohne Computerunterstützung mit Schablonen modelliert werden. Diese Methode ist besonderst interessant für Projekte, wo die Beteiligung aller bzw. ausgewählter Prozessbeteiligter notwendig ist und die Beteiligten keine IT- oder Modellierungsexperten sind. Zu diesem Thema kooperiert das BPMS-Lab mit dem HPI, BPM-Bereich Professor Dr. Weske.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der
Business Process Management Systems Lab an der Abteilung Informationsmanagement am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Dr. Andrej Werner
Telefon: +49 341 97–33725
E-Mail: awerner@wifa.uni-leipzig.de / awerner@infai.org
Transferprojekte
Netzprojekt
Gegenstand der Untersuchungen und Aktivitäten des Netzprojekts sind theoretische und praktische Dimensionen der ablaufenden Transformationsprozesse in Richtung einer Wissensgesellschaft mit besonderem Fokus auf regionale Transformationsprozesse. Das erfordert einen interdisziplinären Zugang, in welchem Computerspezialisten im weiteren und engeren Sinne, welche die technischen Aspekte der sozialen kollaborativen Werkzeuge genügend detailliert kennen oder gar in deren Herstellung involviert sind, mit Spezialisten auf verschiedenen anderen Gebieten zusammenwirken.
Im Rahmen dieses Projekts werden eine Reihe von Teilprojekten mit verschiedenen Partnern bearbeitet. Weitere Informationen zur Einordnung des Projekts in allgemeinere Überlegungen finden Sie auf der
Projektseite im Dorfwiki.
Leipzig Open Data Initiative
Die «Leipziger Initiative für Offene Daten» ist angetreten, um die Bemühungen zur Etablierung Offener Daten als wesentlichen Teil einer sich entfaltenden Weblandschaft in der Leipziger Region voranzubringen. Kern der Bemühungen ist die Etablierung von Leipzig Data als einer signifikaten Menge von Beschreibungen des Leipziger Lebens, die unter einer freien Lizenz in digital adressierbarer Form öffentlich verfügbar sind.
- Gefördert von der Stadt Leipzig im Rahmen der Open Innovation Ausschreibung
- Zeitraum: 11/2012 – 04/2013
-
Mehr zum Projekt
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Prof. Dr. Hans-Gert Gräbe
Telefon: +49 341 97–32248
E-Mail: graebe@informatik.uni-leipzig.de
Weitere Projekte der InfAI-Partner
fabidoo
fabidoo ist eine Online-Community zur individuellen Gestaltung von kleinen Figuren und USB-Sticks. Die Figuren werden von der
RT REALITYSERVICE GmbH mittels 3D-Druck produziert und können bestellt werden. Mit fabidoo erhält auch der Endverbraucher Zugang zur innovativen Technologie des 3D-Drucks.
Als IT-Partner übernimmt das InfAI die Betreuung der fabidoo-Webseite und stellt Entwicklungskapazität bereit.
Kontakt:
Institut für Angewandte Informatik e.V. an der Universität Leipzig (InfAI)
Tilo Dietrich
Telefon: +49 341 97–33712
E-Mail: dietrich@wifa.uni-leipzig.de
http://www.iwi.uni-leipzig.de/forschung/projekte Universität Leipzig, Institut für Wirtschaftsinformatik
http://www.bis.uni-leipzig.de/de/Projekte Universität Leipzig, Lehrstuhl für Betriebliche Informationssysteme
http://ebus.informatik.uni-leipzig.de/www/de/projekte/projektstart.php Universität Leipzig, Lehrstuhl für Angewandte Telematik/e-Business
http://www.informatik.uni-leipzig.de/bsv/bsvneu/index.php?option=com_content&task=view&id=108&Itemid=104 Universität Leipzig, Lehrstuhl für Bild- und Signalverarbeitung
http://www.asv.informatik.uni-leipzig.de/projects Universität Leipzig, Lehrstuhl für Automatische Sprachverarbeitung
http://www.institut-ist.de/?page_id=4 Institut für Industrielle Software-Techniken
http://ziwd-leipzig.de/en/Projects Zentrum für Informations-, Wissens- und Dienstleistungsmanagement
Linked Design
Im Rahmen des
EU-Projekts LinkedDesign wird eine integrierte Benutzerplattform erstellt, welche eine holistische Sicht auf die in den verschiedenen Lebenszyklusphasen anfallenden Daten eines Unternehmens gewähren soll. Dabei stehen v.a. die Phasen Design und Herstellung im Vordergrund, bei denen ein effizienter Datenaustausch enorme Relevanz besitzt; gleichwohl stehen auch die üblichen Phasen wie Zeit- und Kostenmanagement, Beschaffung, Vertrieb, Wartung, Support und Entsorgung im Fokus des Projekts. Neben der Integration verschiedener Datenquellen eines Unternehmens werden in Linked Design auch phasenübergreifend Lösungen im Bereich KBE (Knowledge-based Engineering), Datenanalyse und Fehlererkennung und -behebung entwickelt. Anwendungsfälle sind somit bspw. die Behebung von Fehlern in der Herstellung, deren Ursache im Design liegen, das Verwalten und zeitnahe Anpassen von Kostenplänen über die verschiedenen Lebenszyklusphasen hinweg sowie automatisiertes Design auf der Basis von Regeln und Constraints.
In dem Projekt, an dem 13 Partner aus ganz Europa kollaborieren, stehen somit Datenintegration, Datenanalyse, Information Retrieval, CAx Systeme und Ontology Management im Vordergrund. Das Inf AI leitet dabei die Arbeitsgruppe 2 (Data Integration) und wird hierbei v.a. im Object Matching mitwirken.
Abgeschlossene Projekte
autoFuSA
In Zusammenarbeit mit der Intershop Communications AG war das InfAI am Forschungs- und Entwicklungsprojekt autoFuSA beteiligt. Unterstützt vom BMBF sollte im Rahmen des Projekts eine IT-Referenzlösung für die Umsetzung einer Full-Service-Strategie im Anwendungskontext E-Commerce konzipiert und realisiert werden. Full-Service bezeichnet dabei eine Geschäftsstrategie, bei der die Anpassung, Einführung, Betrieb und Wartung eines E-Business-Systems vollständig von einem Anbieter übernommen werden. Der Kunde erhält die zu erbringenden Dienstleistungen vollständig von einer zentralen Stelle, dem Full-Service-Provider.
Amor
Die Partner itemis und das InfAI entwickelten im Projekt gemeinsam mit dem Anwendungspartner Intershop ein allgemeines Konzept, um Artefakte und Assets der modellgetriebenen Softwareentwicklung in geeigneter Form zu speichern, zu verwalten, zu versionieren, wiederzufinden und wiederzuverwenden. Zu diesem Zweck wurde ein generisches – für alle modellgetriebenen Artefakte geeignetes – Model-Repository konzipiert und prototypisch implementiert. Das wird zunehmend bedeutsam, da in der Softwareindustrie neue Methoden zum Einsatz kommen, bei denen modellgetriebene Software eine größer werdende Rolle spielt. Statt Dateien mit Quelltext müssen in zunehmendem Maße unter anderem strukturierte Modelle verwaltet werden. Fragen der effizienten Verwaltung solcher Artefakte in komplexen, verteilten Entwicklungsprozessen waren bisher ungelöst. Hier setzte das Projekt an.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Projekts
http://www.model-repository.de
Im Osten geht die Sonne auf!
Das InfAI arbeitet gemeinsam mit der Stadt Leipzig, dem Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa und der Universität Leipzig im Projekt Im Osten geht die Sonne auf! – Energie-räumliches Konzept für den Leipziger Osten.
Das Projekt ist Teil der BMBF -Förderinitiative Wettbewerb Energieeffiziente Stadt. Das Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines innovativen ganzheitlichen Umsetzungskonzeptes für eine „energieeffiziente Stadt Leipzig“ unter Berücksichtigung des demografischen Wandels, exemplarisch nachgewiesen für den innerstädtischen Stadtteil „Leipziger Osten“. Dabei werden übergeordnete und individuelle Strategien entwickelt.
Erstmals in diesem Projekt werden die Strategien zum Umgang mit dem demografischen Wandel und zum Klimaschutz vereint. Als energetisches Fachkonzept fließen die Ergebnisse des Umsetzungskonzeptes in den Stadtumbau ein.
Weitere Informationen zum Projekt auf den Seiten der Stadt Leipzig und
beim Projektpartner dem Fraunhofer Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ) sowie beim
Bundenministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Den Projektflyer können sie
hier herunterladen.
Das Projekt wurde von der Arbeitsgruppe Service Science and Technology bearbeitet und am 31.05.2010 erfolgreich abgeschlossen.
IViKo
Die Forschung und Entwicklung im Bereich von Dienstleistungen in Deutschland ergibt ein uneinheitliches Bild bezogen auf Bundes- und Länderebenen. Gleichzeitig gewinnen partizipatorische und durch die Nachfrage getriebene Dienstleistungen im Bezug auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Branchen an Bedeutung. Das vom InfAI und dem Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa initiierte Vorhaben setzt an dieser Stelle an und greift bisherige Stärken der Forschung und Entwicklung von Dienstleistungen in Deutschland auf. Im Zentrum des Vorhabens stehen daher die Integration und Vernetzung der Akteure sowie weitere innovative Kooperationsformen. Ein Projektteil umfasst die Initiierung und Begleitung des Wissenstransfers zwischen beteiligten Akteuren auf den verschiedenen Ebenen. Im Ergebnis wurde eine deutliche Verbesserung der Breitenwirkung der deutschen Dienstleistungsforschung auf der Basis der bereits vorhandenen Ergebnisse im wissenschaftlich-methodischen Bereich und einer Vielzahl dokumentierter “Best-Practice-Fälle“ sowie der traditionellen Stärken der deutschen Forschungslandschaft angestrebt.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite zum Projekt IViKo...
SEFOS
Service Engineering: Formale Spezifikation von Dienstleistungssystemen (SEFOS)
Größere Bereiche des Dienstleistungssektors werden momentan industrialisiert. Dabei kommen deutsche Anbieter auf Grund hoher Standortkosten unter starken Kosten- und damit Rationalisierungsdruck. Die im Bereich des Service Engineering entwickelten Modelle, Methoden und Werkzeuge können deutschen Anbietern jedoch wesentliche Wettbewerbsvorteile verschaffen.
Der Grundgedanke des von InfAI und dem Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN) getragenen Projektes ist es, komplexe High-Tech-Dienstleistungen als Produktfamilien auf der Basis von logischen Service-Plattformen zu entwickeln. Dabei kommen methodisch im Service-Engineering die entsprechenden Ansätze zur Komponentenbildung, zur Entwicklung einer Service Plattform und zur kundenspezifischen Konfiguration von Dienstleistungen, z.B. entsprechend der Service Level Agreements (SLAs), zum Tragen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Projektpartners
http://www.ins.din.de
Information
Letzte Änderung:
2013-04-24 08:20:09 von Patrick Arnold
