RESILIENCE schafft eine einzigartige und interdisziplinäre wissenschaftliche Forschungsinfrastruktur für Religionswissenschaften. Mit dem Projekt wird eine Hochleistungsplattform aufgebaut, die Forschende mit Werkzeugen und Big Data ausstattet und so eine qualitativ hochwertige Forschung ermöglicht.

RESILIENCE will die zentrale europäische Ressource für kuratiertes Material zur Vermittlung religiöser Theorien und Religionsgeschichte sein. Das Ziel ist es, eine Infrastruktur zu etablieren, die nicht nur Informationen bietet, sondern auch das Engagement und die weitere Forschung anregt. Das Projekt möchte dazu beitragen, IT-Tools in der Religionswissenschaft zu integrieren, indem benutzerfreundliche Schnittstellen entworfen werden, die die Zusammenarbeit, Integration und Weitergabe religiöser Quellen erleichtern. Es fordert auch nationale und internationale akademische Ansätze zur Rolle der Religionswissenschaft in Forschung und Management heraus. RESILIENCE möchte den Zugriff auf Ressourcen für digital benachteiligte Zielgruppen ermöglichen und gleichzeitig den Katalog der Bibliotheken, Bestände und Repositorien mit mehreren Filtern und Tags vereinheitlichen. Darüber hinaus wird das Projekt zukünftige Potenziale erforschen.

Arbeit am InfAI

Das InfAI ist hauptverantwortlich für das Arbeitspakete 7 „Nachhaltiges Geschäftsmodel“ und darüber hinaus beteiligt am Arbeitspaket 4 „Technische Anforderungen, Konzeption und Validierung“.

Mithilfe des Arbeitspakets 7 wird RESILIENCE zukunftsfähig gemacht.  Ziele hierbei sind, u.a.:

  • Das Zusammentragen von Forschungsdaten der ersten Projektmonate (siehe WP2 / WP3) zu Themen wie Anforderungen der Stakeholder, Interaktionen / Produkte / Dienstleistungen;
  • Die Definition eines Nutzungspfads: Wie können die Ergebnisse von RESILIENCE genutzt werden, um das Wachstum der Forschungsinfrastruktur zu erreichen?;
  • Die Erforschung neuer Lösungen für das mehrsprachige Datenmanagement, die Vereinheitlichung von Metadaten und die Verknüpfung offener Daten;
  • Die Förderung neuer religiöser Ansätze im Allgemeinen durch Veröffentlichung und Nutzung bisher unbekannter und / oder vernachlässigter wichtiger Daten;
  • Das Ermöglichen und Erleichtern des Wissenstransfers zwischen mehreren Religionsgemeinschaften und Konfessionen;
  • Die Maximierung der Auswirkungen von RESILIENCE auf Politik und Politikgestaltung in der Europäischen Union insgesamt (z. B. zur Beraterung für einen fairen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen, zur Wahrnehmung religiöser Feiertage und zur Feier und Erinnerung an Ereignisse von religiöser Relevanz in ganz Europa);
  • Die Steigerung des RESILIENCE-Gewichts in der Öffentlichkeit durch den Austausch, die Schulungsmöglichkeiten und die Beratungsaktivitäten, die das Konsortium anbieten möchte;
  • Das Erstellen eines nachhaltigen Geschäftsmodells (SBM) für das RESILIENCE-Ökosystem und Testen mit internen / externen Stakeholdern und
  • Die Festlegung eines Kosten- / Ertragsplans zur Gewährleistung eines nachhaltigen Managements von RESILIENCE in den ersten 5 Jahren der Vorbereitung / Implementierung / des Betriebs.

Das Arbeitspaket 4 konzentriert sich auf technische Anforderungen, die praktische Durchführbarkeitsprüfung und die Demonstration von Kernideen und Komponententechnologien für die Implementierung des RI. Hierbei sind die zentralen Ziele:

  • Die Planung des Konzeptdesigns der technischen Infrastruktur, einschließlich der Ermittlung der Anforderungen und der Gewährleistung von Kerndiensten in einer verteilten Umgebung;
  • Die Ermittlung der Realisierbarkeit von Modellen für beste langfristige Kosten und technische Nachhaltigkeit;
  • Testen und Demonstrieren der Durchführbarkeit von Kernkomponenten für wesentliche Aufgaben (wissenschaftliche „Primitive“);
  • Die Erweiterbarkeit bestehender Lösungen, um den spezifischen Bedürfnissen der Religionswissenschaft gerecht zu werden.

Webseite: https://www.resilience-ri.eu

Laufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2021

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Projektförderung

Projektbeteiligte