KILT4AI

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Sachsen stehen im Zuge des digitalen Strukturwandels vor der Herausforderung, ihre Geschäftsprozesse zunehmend datengetrieben auszurichten und moderne KI-Verfahren sinnvoll einzusetzen. Während leistungsfähige generative KI-Anwendungen inzwischen breit verfügbar sind, scheitert ihre praktische Nutzung in KMU häufig an unzureichend aufbereiteten Datenbeständen. Fehlende Datenqualität, unklare Herkunft, fragmentierte Quellen und mangelnde Dokumentation führen dazu, dass KI-Modelle nur eingeschränkt nutzbar oder gar unzuverlässig sind.

Das Projekt Dzirn will Unternehmen und Institutionen, insbesondere KMU in Sachsen, durch Informations‑, Beratungs- und Unterstützungsleistungen den effektiven Einsatz intelligenter, vernetzter Datentechnologien ermöglichen. Ausgehend von großen Transferpotentialen werden im Open Innovation Ansatz individuelle Strategien und Anwendungsfälle im Bereich Effizienz‑, Resilienz- und Nachhaltigkeitsmanagement abgeleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der regionalen Wirtschaft zu stärken.

Das Projekt Dzirn will Unternehmen und Institutionen, insbesondere KMU in Sachsen, durch Informations‑, Beratungs- und Unterstützungsleistungen den effektiven Einsatz intelligenter, vernetzter Datentechnologien ermöglichen. Ausgehend von großen Transferpotentialen werden im Open Innovation Ansatz individuelle Strategien und Anwendungsfälle im Bereich Effizienz‑, Resilienz- und Nachhaltigkeitsmanagement abgeleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der regionalen Wirtschaft zu stärken.

Überdies stehen KMU wenig finanzielle Mittel zur Verfügung, um kostspielige proprietäre Softwarelösungen, umfangreiche Beratungsleistungen oder eine Beschäftigung von Experten in diesem Bereich zu realisieren. Zugleich zeigt sich im bundesweiten Vergleich, dass die digitale Transformation – insbesondere in ostdeutschen Regionen – langsamer vorankommt, was die wirtschaftliche Anpassungsfähigkeit zusätzlich erschwert. Damit treffen die steigende Notwendigkeit sowie Anforderungen einer datenbasierten Wirtschaft gerade jene Unternehmen
besonders hart.

Allgemeines Ziel des Projektes ist es, Unternehmen und wirtschaftsnahe Institutionen in Sachsen durch Bereitstellung von Informations‑, Beratungs- und Unterstützungsleistungen zum Einsatz intelligenter, vernetzter Datentechnologien zu befähigen. Gerade auch KMU sollen im Kontext digitaler Ökosysteme zu erfolgreicher Teilhabe und Mitgestaltung befähigt werden. Im Ausgang von Transferpotentialen werden im Open Innovation-Ansatz individuelle Strategien für den Einsatz von vernetzten Daten und KI entwickelt und in Kooperation mit den Anwendern in konkrete Projekte transferiert.
Allgemeines Ziel des Projektes ist es, Unternehmen und wirtschaftsnahe Institutionen in Sachsen durch Bereitstellung von Informations‑, Beratungs- und Unterstützungsleistungen zum Einsatz intelligenter, vernetzter Datentechnologien zu befähigen. Gerade auch KMU sollen im Kontext digitaler Ökosysteme zu erfolgreicher Teilhabe und Mitgestaltung befähigt werden. Im Ausgang von Transferpotentialen werden im Open Innovation-Ansatz individuelle Strategien für den Einsatz von vernetzten Daten und KI entwickelt und in Kooperation mit den Anwendern in konkrete Projekte transferiert.

Arbeiten am InfAI

Das Kompetenzzentrum Knowledge Integration and Linked Data Technologies (KILT) am Institut für Angewandte Informatik e. V. (InfAI) ist seit vielen Jahren auf semantische Datenintegration, Ontologie-Management und Wissensgraph-Technologien spezialisiert. Auf Basis der Erfahrungen aus der Betreuung von DBpedia und zahlreicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden am KILT Open-Source-Verfahren und Tools für Datenerhebung, Qualitätsanalyse, semantische Verknüpfung und Wissensgraph-Erstellung entwickelt. Diese Instrumente ermöglichen es, heterogene Daten in strukturierte, erklärbare und überprüfbare Wissensbasen zu überführen – eine Voraussetzung für leistungsfähige und nachvollziehbare KI-Anwendungen.

Bislang sind diese Technologien jedoch überwiegend in wissenschaftlichen Kontexten eingesetzt. Viele potenzielle industrielle Nutzer in Sachsen kennen die vorhandenen Werkzeuge nicht oder verfügen nicht über das Know-how, sie in eigene Datenprozesse zu überführen. Dadurch bleibt ein erhebliches Innovations- und Wertschöpfungspotenzial ungenutzt. Deutsche und insbesondere sächsische KMU könnten durch qualitätsgesicherte Datenmodelle und Wissensgraphen in die Lage versetzt werden, KI-Verfahren schneller zu adaptieren, zu verstehen und an branchenspezifische Anforderungen anzupassen.

Mit dem beantragten Vorhaben KILT4AI soll diese Lücke geschlossen werden. Ziel ist der nachhaltige Transfer der bestehenden Forschungsergebnisse, Daten und Open-Source-Lösungen in die regionale Wirtschaft, insbesondere in datengetriebene KMU. Dabei steht der praktische Nutzen im Vordergrund: Unternehmen sollen befähigt werden, ihre Datenqualität zu bewerten, zu verbessern und auf dieser Grundlage KI-gestützte Systeme verantwortungsvoll einzusetzen.

Projektteam am InfAI

  • Dr. Sebastian Hellmann
Laufzeit:
03/2025-12/2028
01/2025 – 12/2028 (Durchführungszeitraum)
Fördermittelgeber:
Sächsische Aufbaubank