Entwicklung einer digitalen Forschungsinfrastruktur

Projektbeschreibung

Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) untersucht, wie sich Kategorien des Denkens, des Beweisens und der Erfahrung in Wechselwirkung zwischen den Wissenschaften und den sie umgebenden Kulturen historisch herausgebildet haben. Dabei wird eine digitale Forschungsinfrastruktur erarbeitet.

Das Institut für Angewandte Informatik (InfAI) entwickelt gemeinsam mit dem MPIWG ein nachhaltiges Softwaresystem mit erprobten wissenschaftlichen Methoden für die digitalen Ressourcen. Ziel ist es, Arbeitsabläufe und Dienstleistungen für ein großes Spektrum an digitalen Forschungsprojekten sicher zu stellen. Weiter wird ein Wissensgraph hergestellt, der die Quellen und Forschungsergebnisse besser nutzbar macht. Wichtig dabei ist die enge Abstimmung mit den Forschungsprojekten des MPIWG. Das Softwaresystem soll außerdem auch für weitere Institute der Max-Planck-gesellschaft nutzbar sein, damit die Datenanalyse und -vernetzung, sowie eine Nachnutzung von Forschungsrohdaten ermöglicht werden kann. Weiter wird eine digitale Forschungsumgebung für (Gast-)Forschende des MPIWG bereitgestellt. Andere internationale Initiativen, insbesondere CLARIN-D und DARIAH werden angebunden.

Besonderes Augenmerk legt das InfAI auch auf die Sicherstellung der Zugänglichkeit, Praktikabilität und Interoperabilität existierender und zukünftiger digitaler Ressourcen im Rahmen des Instituts. Im Ergebnis werden die Forschungsergebnisse des MPIWG für die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft innerhalb und außerhalb des Instituts zur Wissensbildung verfügbar gemacht.

Webseite des MPIWG

Kontakt am InfAI

Sebastian Rothe
Sebastian Rothe

Tel.: +49 341 229037 26
Mail: rothe@infai.org