Digital Society Conference – Bildung & Arbeit im Spiegel der Digitalen Transformation: Am 8. Dezember wird Dr. Christian Zinke-Wehlmann, Kompetenzzentrumsleiter des KPZ „KMI – Künstlich Menschlich Intelligent“ am Institut für Angewandte Informatik (InfAI) e. V. einen Vortrag „Zur Relevanz von Datenwissen – Die Datentoolbox“ bei der Digital Society Conference in Berlin halten.

Die zweitägige Präsenzveranstaltung vom 7. – 8.12.2023 geht der Frage nach, welche digitalen Modelle und Prozesse erfolgversprechend sind, um den zukünftigen Anforderungen von Bildung und Arbeitsmarkt gerecht zu werden. In Impulsen und Vorträgen sowie Panel-Diskussionen wird der Komplexität der aktuellen Sachverhalte, und insbesondere der Verschränkung von Bildung, Arbeit und Digitalisierung auf den Grund gegangen. Denn die Digitale Transformation entfaltet auch eine Rückwirkung auf unser vordigitales System. So kommt es nicht von ungefähr, dass Themenkreise wie Skills-based learning and hiring sowie die Frage der Anerkennung non-formaler Bildung durch den Arbeitsmarkt immer mehr an Raum greifen. Diese Entwicklung wird durch Technologie erst möglich.

Mit diesen Themen und Thesen setzen wir uns in einem Mix aus Vorträgen, Demos und Workshops auseinander:

Die Bereiche Arbeit und Bildung sind miteinander verwoben und bedingen sich gegenseitig. Künftige Generationen werden eine völlig veränderte Arbeitswelt vorfinden. Wissen über Digitalisierung und seine Bestandteile (Genese, Sprache, Daten …) wird das Thema des reinen Anwendungswissens verdrängen. Zur Anpassung an die technologische Weiterentwicklung und für den wirtschaftlichen Erfolg sind neue berufliche Kompetenzen gefordert. Dies bedingt auch eine tiefgreifende Transformation der Bildung und resultiert in einem Paradigmenwechsel hin zum Individuum, das im Mittelpunkt des Bildungsauftrags wie des Arbeitsmarkts steht.

Der Bildungsauftrag wird komplexer und kann nicht mehr nur an die traditionellen, vordigitalen Systeme der Bildung delegiert werden. Selbstbestimmtes Lernen und eine lebenslange Bildung ergänzen nicht nur die formale Bildung, sie treten zunehmend mit dieser in Konkurrenz. Sichere und verifizierbare digitale Nachweise über non-formale Skills und Berufsqualifikationen gewinnen für den Zugang zum (internationalen) Arbeitsmarkt (skills-based hiring and work) dabei an Relevanz.

Digitale Nachweise und ein nutzerzentriertes Identitätsmanagement, das sich am Prinzip dezentraler Identitäten orientiert, entwickeln sich parallel zu diesen veränderten Anforderungen der digitalisierten Gesellschaft. Auf der Digital Society Conference werden verschiedene Ansätze vorgestellt, die unter anderem im Rahmen der vom BMWK geförderten Forschungsprojekte Digitale Identitäten entwickelt wurden.

Digital Society Conference

Wann? 7.-8. Dezember 2023

Wo? Forum Digitale Technologien Berlin
Salzufer 15/16, 10587 Berlin

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