Die Bereitstellung von mobilitätsrelevanten Daten aus öffentlichen Einrichtungen für die bundesweiten BMVI-Portale ist aktuell mit einigem Aufwand verbunden. Zwar liegen die Daten lokal oftmals schon in Portalsystemen (wie z.B. CKAN-Instanzen) vor, diese müssen aber dann meist manuell in die zentralen Systeme des Bundes eingepflegt oder nach entsprechender Notifikation durch den Datenbereitsteller von Seiten des BMVI mittels Harvesting in das bundesweite Portal überführt werden. Eine einfache Schnittstelle,
die es dezentralen Datenbereitstellern auf kommunaler, Landes-, oder Bundesebene erlaubt, Daten automatisch aus den eigenen Systemen auf den zentralen Plattformen des Bundes zu veröffentlichen, würde den Automatisierungsgrad der Datenbereitstellung erheblich erhöhen und dazu beitragen, die Vollständigkeit der bundesweiten mobilitätsrelevanten Datenportale zu verbessern. Im Rahmen des Projektes soll zunächst herausgefunden werden, welche der in lokalen Portalen vorhandenen Datensammlungen noch nicht in BMVI-Portalen enthalten sind. Die mittels Crawling identifizierten Daten können dann bspw. für das mCLOUD-Portal bereitgestellt werden. Auf Basis der Erkenntnisse der quantitativen Ist-Stand-Analyse und mit Unterstützung von Vertretern einer kommunalen Verwaltung und eines Verkehrsverbundes wird dann das mCLIENT-Softwaresystem konzipiert und implementiert. Dieses System soll in der Lage sein, automatisch Datensammlungen aus dezentralen Portalen auf zentralen Datenplattformen zu veröffentlichen.
Im Zuge dieses Prozesses werden maschinell Metadaten hinzugefügt und automatische Qualitätskontrollen durchgeführt. Auf diese Weise wird der Zugang zu bundesweit vorhandenen öffentlich verfügbaren Daten erheblich verbessert.

Laufzeit: 12/2020 – 11/2021
Förderprogramm: Modernitätsfonds/mFUND
Förderkennzeichen: 19F2152A

Projektteam

  • Dr. Lisa Wenige
  • Claus Stadler

Projektförderung

Projektpartner