In der aktuellen Krise wurde schnell klar: nur als Netzwerk aus gesellschaftlichen, sozialen, technischen und wirtschaftlichen Partnern kann dieser Herausforderung begegnet werden. Existierende digitale Kollaborations-Netzwerke konnten jedoch nur bedingt gut zur Generierung neuer Wertschöpfungsnetzwerke in Krisenzeiten beitragen und verfügten nicht über die Funktionalität und „Intelligenz“, um von akuten Notständen (bspw. medizinischen Produkten) direkt in die Produktion (bspw. additive Fertigung) und Distribution gehen zu können. Ziel des Teilprojektes ist es, durch einen Ansatz einer KI-basierten semantischen Vernetzungsplattform das Gesamtvorhaben zur KI-basierten Vernetzung zu unterstützen und so die Resilienz der produzierenden Industrie zu erhöhen und die Handlungsfähigkeit von Unternehmen (insb. im additiven Bereich) und betroffenen Branchen (insb. dem medizinischen und sozialen Bereich) in kleinen und großen Krisen signifikant zu verbessern.

Zunächst wird das sozio-technische System (Organisation, Prozesse, Daten, IT) und dessen Ökosystem auf einen möglichen erfolgreichen Einsatz einer KI-getriebenen Plattform analysiert und dokumentiert, um die Basis für rapide Wertschöpfungsketten zu legen. Aufbauend auf dieser Analyse wird ein umfassendes technisches und organisatorisches Konzept für die Umsetzung der SEMPER-KI Plattform entwickelt. Ein kontinuierliches Deployment der Plattform und all ihrer Komponenten ist geplant. Um Anwendbarkeit, Wirksamkeit sowie den eigentlichen Nutzen herauszuarbeiten, wird der Evaluationsprozess festgelegt und ein übergreifendes Szenario entwickelt. Das Vorgehen und die Methoden werden anschließend umgesetzt und iterativ ausgewertet.

Laufzeit: 06/2022 – 05/2025
Förderprogramm: Gestaltung der SEMPER-KI Plattform – von der Prozesskette über die Wertschöpfung zur KI-basierten Plattform
Förderkennzeichen: 01MK22001A

Projektförderung

BMWK

Projektpartner

  • Technische Universität Chemnitz
  • Westsächsische Hochschule Zwickau
  • USU GmbH
  • DATEV e.G
  • NRU GmbH
  • Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU
  • Projekthaus smart³
  • Mobility goes Additive e.V.
  • trilogIQa |change to lean|