Die Erfassung, Pflege und Abgabe der Katasterdaten ist föderal geregelt und obliegt den jeweils zuständigen Vermessungs- und Katasterverwaltungen. Die eingeschränkte Auffindbarkeit und Integration von ALKIS-Daten zählt hierdurch zu einem der größten Hemmnisse, um diese Daten im Rahmen von länderübergreifenden Planungsprozessen effizient einzusetzen. Das Projekt ADA hat die Entwicklung eines Portals zum Bezug länderübergreifender ALKIS-Daten zum Ziel. Das InfAI wirkt im Rahmen des Projektes an der Erstellung der ADA-API mit. Diese API soll es ermöglichen 1) Metainformationen (u.a. zu existierenden ALKIS-Datensammlungen) zu durchsuchen und 2) individualisierte Bestellungen von Liegenschafts- und Geodaten aus Drittsystemen auszulösen. In Folge dessen können im Planungsprozess ALKIS-Daten bundesweit einheitlich bezogen werden, ohne dass hierfür ein Wechsel der verwendeten Systeme notwendig ist. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeiten des InfAI ist die Bereitstellung der Metadaten öffentlich verfügbarer bzw. beziehbarer ALKIS-Datensammlungen, die Erfassung von Bestellinformationen sowie die damit verbundene Erweiterung entsprechender Metadatenmodelle. Zudem arbeitet das Institut an der Schaffung entsprechender Datenaustauschkanäle für den Bezug von Geodaten mit. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erprobung und Weiterentwicklung automatisierter Verfahren zur Transformation von ALKIS-Informationen in semantische Datenformate.

Laufzeit: 12/2021 – 11/2024
Förderprogramm: Modernitätsfonds/mFUND
Förderkennzeichen: 19F2190B

Projektteam

  • Dr. Michael Martin
  • weitere

Projektförderung

 

mFund

Projektmitglieder

Publikationen im Projekt

  • Artikel des BMVI (noch nicht erschienen)
  • Pressemeldung zum Projektstart (in Bearbeitung)