InfAI koordiniert neues Netzwerk zur Anomalieerkennung und Störfallmanagement für IoT‐basierte Anwendungen

Mit der technologischen Weiterentwicklung im Bereich Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0 können heutzutage komplexe Systeme (Umwelt, Verkehrsinfrastruktur, Produktion, Gebäude, etc.) umfangreich überwacht werden. Diese Überwachung wird zunehmend notwendig, um die Sicherheit, Qualität und Effizienz von Systemen zu garantieren und zu verbessern.

Thematisch fokussiert das NASIA-Netzwerk die Überwachung von IoT‐basierten Systemen, das Erkennen von Anomalien mittels mathematischer Methoden sowie die Behandlung von Störfällen durch entsprechende Eskalationsmechanismen. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig, beziehen sich aber vorwiegend auf Systeme in der Produktion, Umwelt, Logistik, Infrastruktur und Gesundheit.

Im NASIA-Netzwerk sollen gezielt Forschungs- und Industriepartner zusammengebracht werden, um aktuelle Forschungsansätze und Anforderungen aus der Industrie zu identifizieren, zu diskutieren, weiterzuentwickeln und zu adaptieren. Mit der Ausricht von Industrie-Workshops sollen darüber hinaus weitere interessierte Partner akquiriert und potenzielle Themen ermittelt werden. Die entwickelnden Anforderungen und Ansätze sowie identifizierten Partner dienen anschließend zur Erstellung von Projektanträgen für verschiedene EU‐Forschungsförderprogramme.

Laufzeit: 11/2018 – 10/2020
Fördergeber: BMBF
Förderkennzeichen: 01DS18014

Projektpartner:

  • University of Novi Sad, Faculty of Technical Sciences
  • Systems Research Institute, Polish Academy of Science
  • Czech Technical University in Prag, Department Computing Science
  • Future Intelligence Ltd
2019-01-10T10:11:34+00:00