Fighting hAte Speech Through a Legal, ICT and Sociolinguistic approach (Bekämpfung von Hate Speech durch einen rechtlichen, IKT- und soziolinguistischen Ansatz)

In einem europäischen Szenario, in dem Online-Hassreden eine zunehmende Herausforderung für die nationalen Regierungen darstellen, weil sie sich schwer fassen lassen, wird FAST LISA ein konsolidiertes und grenzüberschreitendes Standardprotokoll für lokale Behörden erstellen, das sich auf den multidisziplinären Einsatz von IT-Tools, juristisches Wissen und die aktive Beteiligung der Jugend stützt.

Das FAST LISA-Konsortium hat beschlossen, Instrumente und Maßnahmen zu entwickeln, die es ermöglichen, Fälle von Hassreden im Internet schnell zu erkennen und zu analysieren und den Zielgruppen alle notwendigen Informationen an die Hand zu geben, um sich zu schützen und die Straftaten den Behörden zu melden. Unter anderem wird FAST LISA integrative und replizierbare städtische Strategien und Politiken entwickeln, um Hassverbrechen zu verhindern, die junge Bevölkerung für die Risiken von Online-Interaktionen zu sensibilisieren und ein schnelles und effektives System zu entwickeln, das die Grenzen der nationalen und europäischen Vorschriften überwindet.

Das Hauptziel von FAST LISA ist die Entwicklung eines Modells zur Datenerhebung, zum Aufbau von Kapazitäten und zum Engagement in der Gemeinschaft, das sich an eine Gruppe junger Menschen richtet, die Botschafter für Online- und Offline-Sensibilisierungsmaßnahmen Aktionen werden, die sich letztlich auf das Erkennen, Verstehen und Bekämpfen von Hassreden im Internet konzentrieren. FAST LISA wird ein konsolidiertes und grenzüberschreitendes Standardprotokoll für die Untersuchung, Aufdeckung und Bekämpfung von Online-Hassreden erstellen, das sich auf den multidisziplinären Einsatz von IT-Tools, juristisches Wissen und die aktive Beteiligung von Jugendlichen stützt.

Arbeit am InfAI

Das InfAI wird die technische Plattformentwicklung und Datenexploration leiten und Pro Arbeit bei der Anwendung in Offenbach unterstützen. Dazu gehören folgende Teilaufgaben:

– Recherche und Bewertung der aktuellen lokalen, nationalen und internationalen Gesetzgebung und regulatorischen Bemühungen zur Bekämpfung von Hassreden im Internet.

– Entwurf und Entwicklung einer Webplattform und einer Anwendung, die von den lokalen Botschaftern des Projekts (junge Menschen, die an WP3 beteiligt sind) und städtischen Beamten genutzt werden sollen, um Hassreden im Internet zu erkennen und zu bekämpfen.

– Profilierung der Tools für ihre Validierung im Rahmen des Programms zum Aufbau von Kapazitäten und für ihre Nutzung in der Engagementphase, die sich auf die Erkennung und Bekämpfung von Hassreden im Internet, die sich gegen Randgruppen und Minderheiten richten. Dieses Ziel wird auch durch die Entwicklung von Serious Games erreicht.

Laufzeit: 3/2022 – 2/2024
Förderprogramm: Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV-2021-EQUAL) der Europäischen Union gefördert.

Projektteam

  • Prof. Adrian Paschke

Projektförderung

This project has received funding from the Citizens, Equality, Rights and Values (CERV) Programme under Grand Agreement No. 101049342

Projektbeteiligte

  • Universität Bologna
  • Autonome Universität Barcelona
  • Gemeinde Ravenna
  • Stadtrat von Santa Coloma de Gramanet
  • Pro Arbeit – Kreis Offenbach
  • Universität Urbino
  • Tree Agency